Prostatakrebs

Prostatakrebs ernst nehmen

 

Jährlich erhalten rund 70.000 Männer in Deutschland die Diagnose Prostatakrebs, eine bösartige Tumorerkrankung der Vorsteherdrüse.

 

Prostatakrebs wird in der Medizin auch Prostata-Karzinom genannt, und ist die häufigste Krebsart beim Mann.

 

Wie sieht die Behandlung aus?

 

Je nachdem, wie weit der Krebs fortgeschritten ist, sind vor allem folgende Behandlungsmöglichkeiten bekannt: Operation, Bestrahlung, Hormontherapie und Chemotherapie.

 

Weniger bekannte Therapie

 

Weniger bekannt in Deutschland hingegen ist die Galvanotherapie, bei der der Prostatakrebs mit schwachem Strom behandelt wird. Wie diese alternative Krebstherapie durchgeführt wird, erfahren Sie hier

Wie kann Prostatakrebs erkannt werden?

 

Bei den Todesursachen durch Krebs beim Mann steht der Prostatakrebs an dritter Stelle. Grund genug, sich mit den ersten Anzeichen dieses Tumors der Vorsteherdrüse zu beschäftigen.

 

Prostatakrebs zunächst häufig unerkannt

 

Zunächst bleibt der Prostatakrebs über viele Jahre lang ohne Beschwerden. Im fortgeschrittenen Stadium treten typischerweise Störungen beim Wasserlassen auf, z.B. verzögerter Beginn, verlängertes urinieren mit schwachem Strahl, nächtlicher Harndrang und häufiges Lassen geringer Urinmengen. Es kann auch zu Schmerzen beim Wasserlassen kommen und zu Erektionsstörungen. Gehen Sie spätestens bei solchen Anzeichen zur Früherkennung!(siehe unten).

 

Schmerzen in der Wirbelsäule

 

Im weit fortgeschrittenen Stadium zeigt sich der Tumor häufig durch Schmerzen in der Wirbelsäule und des Beckens, ausgelöst durch Tochtergeschwulste. Aber soweit sollte man es auf keinen Fall kommen lassen, denn je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Chancen!

 

Wie kann der Krebs erkannt werden?

 

Hier sind vor allem folgende Untersuchungen bekannt:

  • Tastuntersuchung der Prostata über den Darm
  • Ultraschall
  • Magnetresonanztomographie (MRT) oder
  • Positronen-Emissions-Tomographie (PET).
  •  Wichtigster Laborwert ist das sogenannte prostataspezifische Antigen (PSA). Ein erhöhter Wert ist kein Beweis für ein bösartiges Geschehen, muss aber abgeklärt werden.

Schmerzlose, rasche und zuverlässige Erkennung von Prostatakrebs

 

Viele Männer wissen nicht, dass ein möglicher Prostatakrebs auch mit der Galvanotherapie erkannt werden kann.

 

Wie verläuft die Früherkennung?

 

Am Damm und vorne über dem Schambein wird jeweils eine Platte aufgeklebt. Diese werden über ein Kabel an ein Gerät angeschlossen. Dann fließt ganz leichter Strom von einer Platte zur anderen. Die Prostata und der ganze Beckenbereich werden so „in die Zange“ genommen. Dieses geschieht völlig schmerzfrei und wird häufig als leichtes Kribbeln wahrgenommen.

 

Prostatakrebs ist auf Monitor sichtbar

 

Der Stromfluss wird auf dem Monitor des Geräts als Kurve dargestellt. Bei einem Krebsgeschehen weist die Kurve einen eindeutigen, typischen Verlauf auf. Ebenso kann aber auch eine Entzündung von einer gutartigen oder bösartigen Vergrößerung der Prostata unterschieden werden.

Diese Früherkennung benötigt nur wenige Minuten. Danach werden die Platten wieder abgenommen und der Patient kann nach Hause gehen

 

Was passiert, wenn etwas festgestellt wird?

 

Wird eine Entzündung, eine gutartige oder bösartige Vergrößerung der Prostata festgestellt, kann auf Wunsch auch gleich behandelt werden. Dazu bleiben die Platten angelegt und der leichte Strom fließt einfach weiter. Solch eine Sitzung dauert drei Stunden und muss ungefähr zwei bis vier Mal durchgeführt werden, je nach Größe des Tumors.

 

Wird hierbei nicht auch gesundes Gewebe geschädigt?

 

Gesundes Gewebe bleibt praktisch unberührt, da der Strom nur durch veränderte Zellen fließt.  Genaueres, wie dieses physikalische Prinzip funktioniert erfahren Sie  hier

 

Woher weiß der Patient, wann die Behandlung abgeschlossen ist?

 

Wenn alle Tumorzellen, beziehungsweise entzündete Zellen behandelt sind, verändert sich wiederum die Kurve auf dem Monitor auf charakteristische Weise.

 

Wenn Sie Fragen zu der Erkennung von Prostatakrebs haben oder gleich einen Termin buchen wollen, klicken Sie bitte hier

 

Ursachen von Prostatakrebs

 

Obwohl die Neuerkrankungen von Prostatakrebs in den vergangenen Jahren leicht gesunken sind, gibt es keine Entwarnung. Nach wie vor ist Prostatakrebs die häufigste Krebsart beim Mann.

Die Ursache der Erkrankung ist bisher weitgehend unbekannt. Neueste Forschungen deuten auf einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Erkrankung hin. Es wird aber auch beobachtet, dass Männer, deren Vater oder Bruder Prostatakrebs hatte, doppelt so häufig von dieser Krebsart betroffen sind.

 

Erhöht die Sterilisation das Risiko für Prostatakrebs?

 

Es konnte kein Hinweis darauf gefunden werden, dass eine Sterilisation (Vasektomie) die Häufigkeit für Prostatakrebs beeinflusst. Häufiges Ejakulieren jedoch wirkt sich eher positiv aus. Ebenso wurde beobachtet, dass eine höhere Sonneneinstrahlung mit geringerer Erkrankungsrate dieser Krebsart einhergeht.

 

Vergleiche mit anderen Staaten

 

Im prozentuellen Vergleich mit 27 Ländern der Europäischen Union liegt die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland an 15 höchster Stelle. Weltweit gesehen ist in Zentralasien die prozentuelle Rate am geringsten, auf dem nordamerikanischen Kontinent am höchsten.

 

Wie sieht die Behandlung aus?

 

Je nachdem, wie weit der Krebs fortgeschritten ist, sind vor allem folgende Behandlungsmöglichkeiten bekannt: Operation, Bestrahlung, Hormontherapie und Chemotherapie.

 

Weniger bekannte Behandlung von Prostatakrebs

 

Weniger bekannt in Deutschland hingegen ist die Galvanotherapie, bei der der Krebs schmerzfrei mit schwachem Strom angegangen wird.

 

Wichtig- die Früherkennung!

 

Da der Prostatakrebs lange Zeit ohne Beschwerden verläuft, ist eine zuverlässige Früherkennung äußerst wichtig, deshalb, liebe Männer:

Testen Sie den Zustand Ihrer Prostata schmerzfrei und unverbindlich hier

                                                      

 

 

Was ist die Prostata?

 

Die Prostata- auf Deutsch Vorsteherdrüse- umkleidet die Harnröhre des  Mannes. Sie ähnelt in Größe und Form einer Kastanie. Sie liegt unterhalb der Harnblase. An ihre Rückseite grenzt der Darm, deshalb kann sie vom Enddarm aus mit den Fingern ertastet und beurteilt werden.

 

Welche Funktion hat die Prostata?

 

Ihre Hauptaufgabe ist es, ein Sekret zu produzieren. Dieses bildet mit drei weiteren Flüssigkeiten das Sperma.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Sabine Lohr 2018

Anrufen

E-Mail

Anfahrt