Hautkrebs

Behandlung von Hautkrebs mit Galvanotherapie

Hier der sichtbare Bereich eines Basalioms     am linken Nasenflügel.

Nach konventionellen Methoden müsste dieses Basaliom großzügig ausgeschnitten werden. Denn jeder Krebs hat eine Zone, die nicht sichtbar, aber genauso bösartig ist.

Bei Hautkrebs wird die Galvanotherapie mit Nadelelektroden durchgeführt. Dies geschieht unter örtlicher Betäubung.

Hier sieht man, wie die Elektroden auf beiden Seiten des Tumors angebracht werden.

Diese werden dann mit dem Therapiegerät angeschlossen und leichter Strom kann durch den bösartigen Tumor fließen.

So sieht das Basaliom direkt nach der Behandlung aus: Jetzt wird die ganze Größe des bösartigen Tumors sichtbar. Die abgestorbenen Krebszellen bilden einen Schorf, die sogenannte Nekrose. Diese fällt nach einiger Zeit von selbst ab.

Nachdem die Nekrose abgefallen ist, kommt eine rosige, glattes, gesunde Narbe zum Vorschein. Gesundes Gewebe wurde praktisch nicht beeinträchitgt.

Keine Entwarnung für Hautkrebs

 

Jährlich erkranken in Deutschland über 200000 Menschen an Hautkrebs.

Hautkrebs ist ein Oberbegriff für sämtlliche bösartige Veränderungen der Haut. Es wird zwischen verschiedenen Krebsarten unterschieden:

Malignes Melanom, Basaliom, Spinaliom, Hautmetastasen und anderen sehr seltenen Formen von Hautkrebs.

 

Was sind die Ursachen für Hautkrebs?

 

Zwei wesentliche Faktoren können Hautkrebs fördern: ein heller Hauttyp und UV- Strahlenbelastung.

 

Welche Arten von Hautkrebs können mit der Galvanotherapie behandelt werden?

 

Mit der Galvanotherapie können alle Arten von Hautkrebs behandelt werden, selbst an Schleimhäuten und im Intimbereich. Auch auf Hauttumore, die aus funkitonellen oder ästhetischen Gründen nicht operabel sind, kann diese Behandlungsart angewendet werden. Wie diese Behandlung durchgeführt wird, erfahren Sie hier

 

 

Wie läuft die Galvanotherapie bei Hautkrebs ab?

 

Bei der Galvanotherapie werden Elektroden auf beiden Seiten des Tumors angebracht. Der Strom fließt durch das erkrankte Gewebe und bildet Salzsäure, die die Tumorzellen attackiert.

 

Ist die Galvanotherapie schmerzhaft?

 

Durch das erkrankte Gewebe fließt lediglich schwacher Strom, der so eingestellt wird, dass keine Schmerzen auftreten. Meistens wird die Behandlung nur als leichtes Kribbeln wahrgenommen. 

 

Wie funktioniert die Galvanotherapie?

 

Gesunde Zellen kann man sich als Bollwerk vorstellen, die den schwachen Strom nicht durchlassen. Krebszellen hingegen bieten nur geringen Widerstand. Da sich der Strom automatisch den Weg des geringesten Widerstand sucht, fließt er ausschließlich durch den Tumor und lässt das gesunde Gewebe praktisch unbeeinflusst. 

 

Wie lange dauert die Behandlung von Hautkrebs?

 

Die Behandlung von Hautkrebs mit Galvanotherapie dauert ca. eine halbe Stunde bis ca. 3 Stunden, je nach Art und Größe des Tumors.

 

Auch Früherkennung möglich:

 

Mit der Galvanotherapie kann auch überprüft werden, ob Hautflecken gutartig oder bösartig sind. 

Wie funktiniert die Früherkennung?

 

Genauso wie bei der Behandlung eines Hautkrebses (siehe oben) werden Elektroden an beiden Seiten des verdächtigen Hautflecks angebracht und an das Therapiegerät angeschlossen. Auf dem Monitor dieses Gerätes erscheint nun eine Kurve. Diese unterscheidet sich ganz deutlich, je nachdem, ob der Hautfleck gutartig oder bösartig ist. Dies kann schon nach einigen Minuten festgestellt werden.

 

Was geschieht, wenn der Hautfleck gutartig ist?

 

Ist der Hautfleck gutartig, werden die Elektroden entfernt, und der Patient kann nach Hause gehen.

 

Was geschieht, wenn der Hautfleck bösartig ist?

 

Stellt sich der Hautfleck als bösartig heraus, so hat der Betroffene die freie Wahl: 

Die eine Möglichkeit ist: Die Elektroden bleiben gleich dran und der Strom fließt einfach weiter. Die Behandlung dauert im Durchschnitt ca. eine halbe Stunde bis zwei Stunden und ist dann beendet. Danach werden die Elektroden entfernt, und der Patient kann nach Hause gehen.

Die andere Möglichkeit ist: Die Elektroden werden gleich nach der Diagnose entfernt, und der Patient kann nach Hause gehen.

 

Hier ein weiteres Beispiel eines Hautkrebses am Unterschenkel. Es handelt sich um Morbus Bowen, ein Plattenepithelkarzinom. 

Hier sieht man, wie auf beiden Seiten des Tumors die Nadelelktroden angebracht wurden. Dies geschieht nach örtlicher Betäubung.

Die Elektroden werden an das Therapiegerät angeschlossen, und der Strom kann nun durch den bösartigen Tumor fließen.

Hier sieht man den Krebs während der Behandlung: Das ganze Ausmaß des bösartigen Tumors wird jetzt sichtbar.

Die Behandlung war nach knapp drei Stunden beendet, die Elektroden wurden entfernt und 

der Patient konnte nach Hause gehen.

Dies ist der Schorf, der sich nach der Behandlung gebildet hat. Sie wird auch Nekrose genannt. Diese fällt nach einiger Zeit von selbst ab.

Hier sieht man die Hautstelle, nachdem die Nektrose abgefallen ist: Eine rosige, glatte, gesunde Narbe kommt zum Vorschein. Gesundes Gewebe blieb praktisch unbeeinträchtigt.

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