Brustkrebs

Brustkrebs ernst nehmen

 

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen weltweit. In der westlichen Welt ist diese bösartige Geschwulst bei Frauen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr die häufigste Todesursache überhaupt. Jährlich erkranken in Deutschland über 70.000 Frauen an Brustkrebs- Tendenz steigend. Grund genug, sich mit den Anzeichen dieses bösartigen Tumors der Mamma- so wird die weibliche Brust genannt- zu beschäftigen.

 

Können auch Männer Brustkrebs bekommen?

 

Ungefähr ein Prozent aller Brustkrebsfälle betrifft Männer.

 

Was sind die Ursachen für Brustkrebs?

 

Etwa fünf Prozent sind erblich bedingt. Häufiges Vorkommen von Brustkrebs in der direkten Familie bedeutet ein stark erhöhtes Risiko. Frühes Auftreten der Regelblutung und spätes Einsetzen der Wechseljahre erhöhen das Risiko. Ebenso eine längere Hormontherapie bei Wechseljahre- Beschwerden. Linkshänderinnen haben sogar ein doppeltes Risiko. Ionisierende Strahlung in jungen Jahren, sowie deutliches Übergewicht, Zigarettenrauch, Alkoholkonsum und die Einnahme der Pille fördern die Erkrankung. Jodmangel, Vitamin D- Mangel, Flammer- Syndrom,  rotes Fleisch, Bewegungsmangel und das Enzym ECE werden als Auslöser diskutiert.

 

Kein höheres Risiko bei

 

Brustimplantate und Büstenhalter erhöhen das Risiko für Brustkrebs nicht. Ebenso konnte auch kein Nachweis für einen „Brustkrebsvirus“ gefunden werden.

 

Faktoren für ein geringeres Risiko

 

Frauen, die früh Kinder bekommen und lange stillen, haben ein geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Dies gilt auch für Frauen, deren Eierstöcke entfernt wurden. Günstig wirkt sich auch der Verzehr von Omega-3-Fettsäuren aus. Ebenso Bewegung und Vitaminreiche Kost.

 

Wie kann der Krebs erkannt werden?

 

Den Brustkrebs im sehr frühen Stadium zu erkennen ist nicht leicht. Eine Früherkennung durch Ultraschall oder Röntgen, auch Mammographie genannt, wird angeboten. Jedoch wurden fast alle Geschwulste in der weiblichen Brust bisher von den Frauen zufällig entdeckt.

 

Typische Anzeichen

 

Ein tastbarer Knoten, Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze, kleine Entzündungen  oder Wunden, die nicht abheilen; eine Einziehung der Brusthaut an einer Stelle oder der Brustwarze. All diese Anzeichen sollten so schnell als möglich abgeklärt werden!

 

Hilfe- ich habe einen Knoten in der Brust

 

Die allermeisten knotigen Strukturen, die in der Brust getastet werden, sind kein Krebs, sollten jedoch dringend abgeklärt werden. Hier sind den meisten Menschen folgende Methoden bekannt: Abtastung der Brust durch einen Arzt, Ultraschall und Röntgenaufnahme (Mammographie). Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Chancen!

 

Wie sieht die Alternative Erkennung aus?

 

Viele Menschen wissen nicht, dass bei einem Knoten in der Brust auch die Galvanotherapie angewendet werden kann.

 

Wie verläuft die Erkennung mit der Galvanotherapie?

 

Hierbei wird auf beiden Seiten des Knotens eine Elektrode angebracht. Jetzt fließt ganz geringer Strom durch den Tumor.

 

Brustkrebs ist auf Monitor sichtbar.

 

Der Stromfluss wird auf dem Monitor des Geräts als Kurve dargestellt. Bei einem Krebsgeschehen weist die Kurve einen eindeutigen, typischen Verlauf auf. Ebenso kann aber auch zwischen einem gutartigen Geschehen und einem bösartigen Tumor unterschieden werden.

 

Wie lange dauert diese Untersuchung?

 

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Sie ist schmerzfrei, rasch, ohne Röntgenstrahlung und generell ohne Nebenwirkungen. Danach werden die Elektroden wieder abgenommen, und die Patientin kann nach Hause gehen.

 

Kann dies auch bei Männern durchgeführt werden?

 

Diese Untersuchung kann genauso gut bei Männern durchgeführt werden.

 

Was passiert, wenn etwas festgestellt wird?

 

Wird bei der Untersuchung Krebs festgestellt, kann auf Wunsch auch gleich behandelt werden. Dazu bleiben die Elektroden angelegt und der leichte Strom fließt einfach weiter. Solch eine Sitzung dauert drei Stunden und muss ein oder mehrere Male durchgeführt werden, je nach Größe des Tumors. Der Patient kann dabei bequem liegen.

 

Wie kann Brustkrebs behandelt werden?

 

Je nachdem, wie weit der Krebs fortgeschritten ist, sind vor Allem folgende Behandlungsmöglichkeiten bekannt: Operation, Chemotherapie, Bestrahlung und Hormontherapie.

 

Weniger bekannte Therapie

 

Weniger bekannt in Deutschland hingegen ist die Galvanotherapie, bei der der Brustkrebs mit schwachem Strom behandelt wird. Dazu werden Elektroden angelegt, durch die leichter Strom fließt.

 

Wie lange dauert diese Behandlung?

 

Die Behandlung dauert drei Stunden und muss eventuell mehrere Male wiederholt werden, je nach Größe des Tumors.

 

Wird hierbei nicht auch gesundes Gewebe geschädigt?

 

Gesundes Gewebe bleibt hierbei praktisch unberührt, da der Strom nur durch bösartig veränderte Zellen fließt. Genaueres, wie dieses physikalische Prinzip funktioniert, erfahren Sie hier

 

Woher weiß der Patient, wann die Behandlung abgeschlossen ist?

 

Wenn alle Krebszellen behandelt sind, verändert sich wiederum die Kurve auf dem Monitor auf charakteristische Weise.

 

 

Wenn Sie weitere Fragen haben oder gleich einen Termin vereinbaren wollen,                                             klicken Sie bitte hier

 

 

 

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