Wie kann Prostatakrebs erkannt werden?

Prostatakrebs ernst nehmen

 

Bei den Todesursachen durch Krebs beim Mann steht der Prostatakrebs an dritter Stelle. Grund genug, sich mit den ersten Anzeichen dieses Tumors der Vorsteherdrüse zu beschäftigen.

 

Prostatakrebs zunächst häufig unerkannt

 

Zunächst bleibt der Prostatakrebs über viele Jahre lang ohne Beschwerden. Im fortgeschrittenen Stadium treten typischerweise Störungen beim Wasserlassen auf, z.B. verzögerter Beginn, verlängertes urinieren mit schwachem Strahl, nächtlicher Harndrang und häufiges Lassen geringer Urinmengen. Es kann auch zu Schmerzen beim Wasserlassen kommen und zu Erektionsstörungen. Gehen Sie spätestens bei solchen Anzeichen zur Früherkennung! (siehe unten).

 

Schmerzen in der Wirbelsäule

 

Im weit fortgeschrittenen Stadium zeigt sich der Tumor häufig durch Schmerzen in der Wirbelsäule und des Beckens, ausgelöst durch Tochtergeschwulste. Aber soweit sollte man es auf keinen Fall kommen lassen, denn je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Chancen!

 

Wie kann der Krebs erkannt werden?

 

Hier sind vor allem folgende Untersuchungen bekannt:

  • Tastuntersuchung der Prostata über den Darm
  • Ultraschall
  • Magnetresonanztomographie (MRT) oder
  • Positronen-Emissions-Tomographie (PET).
  • Wichtigster Laborwert ist das sogenannte prostataspezifische Antigen (PSA). Ein erhöhter Wert ist kein Beweis für ein bösartiges Geschehen, muss aber abgeklärt werden.

Schmerzlose, rasche und zuverlässige Erkennung von Prostatakrebs

 

Viele Männer wissen nicht, dass ein möglicher Prostatakrebs auch mit der Electro- Cancer-Therapy (ECT) erkannt werden kann.

 

Wie verläuft die Früherkennung?

 

Am Damm und vorne über dem Schambein wird jeweils eine Platte aufgeklebt. Diese werden über ein Kabel an ein Gerät angeschlossen. Dann fließt ganz leichter Strom von einer Platte zur anderen. Die Prostata und der ganze Beckenbereich werden so „in die Zange“ genommen. Dieses geschieht völlig schmerzfrei und wird häufig als leichtes Kribbeln wahrgenommen.

 

Prostatakrebs ist auf Monitor sichtbar

 

Der Stromfluss wird auf dem Monitor des Geräts als Kurve dargestellt. Bei einem Krebsgeschehen weist die Kurve einen eindeutigen, typischen Verlauf auf. Ebenso kann aber auch eine Entzündung von einer gutartigen oder bösartigen Vergrößerung der Prostata unterschieden werden.

 

Wie lange dauert diese Vorsorgeuntersuchung?

 

Diese Früherkennung benötigt nur wenige Minuten. Danach werden die Platten wieder abgenommen und der Patient kann nach Hause gehen

 

Was passiert, wenn etwas festgestellt wird?

 

Wird eine Entzündung, eine gutartige oder bösartige Vergrößerung der Prostata festgestellt, kann auf Wunsch auch gleich behandelt werden. Dazu bleiben die Platten angelegt und der leichte Strom fließt einfach weiter. Solch eine Sitzung dauert drei Stunden und muss ungefähr zwei bis vier Mal durchgeführt werden, je nach Größe des Tumors.

 

Wird hierbei nicht auch gesundes Gewebe geschädigt?

 

Gesundes Gewebe bleibt praktisch unberührt, da der Strom nur durch veränderte Zellen fließt.  Genaueres, wie dieses physikalische Prinzip funktioniert, erfahren Sie hier. 

 

Woher weiß der Patient, wann die Behandlung abgeschlossen ist?

 

Wenn alle Tumorzellen, beziehungsweise entzündete Zellen behandelt sind, verändert sich wiederum die Kurve auf dem Monitor auf charakteristische Weise.

 

Wenn Sie Fragen zu der Erkennung von Prostatakrebs haben oder gleich einen Termin buchen wollen, klicken Sie bitte hier

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